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Paroxysmale Tachykardie

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Paroxysmale Tachykardie

Mit paroxysmaler Tachykardie bezeichnet man eine plötzliche, meist Minuten (manchmal auch Tage)andauernde Erhöhung der Herzfrequenz bis auf über 220 /min.

Dabei kann es zu Symptomen, wie Schwindel, Kaltschweissigkeit, Atemnot und häufig auch Ängsten kommen.

Je nach Ausgangsort der Tachykardie spricht man von ventrikulären oder supraventrikulären paroxysmalen Tachykardien.

Bei supraventriculären (die Erregung liegt nicht in der Herzkammer, sondern in den Vorhöfen oder im Bereich der AV-Knoten)  ist die Ursache meist eine eine vegetative Fehlregulation, ein Drittel der Fälle sind jedoch durch Erkrankungen des Herzens, wie Myokarditis oder Herzinsuffizienz bedingt.
Den patienten rät man bei einem Anfall zur Vagusreizung: Man übt einen Reiz auf den N. vagus aus, der die Herzfrequenz  drosseln kann. Dazu wird entweder ein Druck auf den Augenbulbus ausgeübt, oder Patient muss die Luft anhalten  und Luft sozusagen in sich hineinpressen. Auch das Trinken von eiskaltem Wasser reizt den Nervus vagus.

Ventrikuläre p. T. entstehen in den Kammern des Herzens und sind meist Folge eines schweren Herzmuskelschadens. Gefahr besteht hier immer , dass die Tachykardie in ein Kammerflimmern oder Kammerflattern übergeht. In diesem Fall besteht Lebensgefahr.

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