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Gallensteine

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Begriff Definition
Gallensteine

Etwa 10 -15% der Bevölkerung  hat Gallensteine. Bei den meisten sind diese jedoch völlig symptomlos.

Man unterscheidet grundsätzlich drei Arten:
- Cholesterinsteine und gemischte Steine (enthalten mehr als 70% Cholesterin) ca. 80 % der Bevölkerung
- Bilirubinsteine

Risikofaktoren, die eine Gallensteinbildung begünstigen:
- genetische Faktoren
- Alter
- Geschlecht(3 x so viel Frauen wie Männer)
- cholesterinreiche, ballaststoffarme Ernährung
- Übergewicht
- Diabetes

Im Medizinstudium gibt es folgende Merkregel: Die 5 "F's": female, fair(hellhäutig), fat, forty, fecund(fruchtbar)

Wie kommt es aber zur Gallensteinbildung? Normalerweise besteht die Gale zu 80% aus Wasser, der Rest ist Cholesterin(wasserunlöslich), welches durch Gallensäuren und Phospholipide in Lösung (in Form von Mizellen) gehalten wird. Zu Gallensteinen kommt es, wenn die Gallensäuren vermindert sind und sich das Cholesterin erhöht.

Symptome:

  • in 80 % der Fälle ohne Symptome
  • unspezifische Beschwerden, wie Druckgefühl, Meteorismus, Unverträglichkeit von Fett, Fleisch, Kaffee(diese Beschwerden finden sich aber bei einer Vielzahl von Erkrankungen im Magen-Darmbereich)
  • Gallenkolik(hervorgerufen durch Steinpassage des Gallenblasen- oder Gallengang) mit krampfartigen Schmerzen, oft in Rücken und rechte Schulter ausstrahlend, manchmal begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Aufstossen
  • Murphy Zeichen: Es kommt zu einem plötzlichen Stopp wegen Schmerzen beim Einatmen, nachdem der Untersucher beim Ausatmen die Hand in die Gallenblasenregion gedrückt hat.

Durch den Steinabgang kann es zu Mikroverletzungen kommen, die bakterielle Infektionen der Galleblase oder der Gallenwege nach sich ziehen können. Erreger sind z.B. Klebsiellen, Streptococcus faecalis oder E.coli. bei einer Gallenblasenentzündung kommt es zu Fieber, Schmerzen im rechten Oberbauch und Ikterus.
Durch wiederkehrende Entzündungen kann sich eine sog. Porzellangallenblase entwickeln.
Es besteht ferner die Gefahr einer Steinperforation. Der Stein kann entweder in den Darm oder in die Bauchhöhle perforieren. bei Perforation in den Darm besteht die Gefahr einer Obstruktion mit Verlegung des Darmes(Ileus). Perforiert der Stein in die Bauchhöhle kommt es zu einer Peritonitis (Entzündung des Bauchfelles)

Differentialdiagnose: Gallensteine können oft mit anderen Krankheiten verwechselt werden, wie z.B.:
- Pankreatitis
- Appendizitis
- Nephrolithiasis(Nierensteine)
- Herzhinterwandinfarkt
- Primäre biliäre Zirrhoe

Therapie: Während einer Gallenkolik wird meist symptomatisch behandelt. bei rezidivierenden Beschwerden werden die Steine meist chirugisch entfert oder aufgelöst. Nebenwirkungen sind zu beachten.
Um Rezidive zu vermindern, sollte man eine homöopathische Behandlung beginnen.

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