Impflexikon
Medizinische Enzyklopädie Thema Impfung
Glossar
| Begriff | Definition |
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| Trometamol | Trometamol, oder auch TRIS genannt wird für biochemische, molekularbiologische, mikrobiologische und pharmazeutische Zwecke als Puffersubstanz verwendet.
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| Trisomie 13 | Wird auch Pätau-Syndrom genannt und kommt mit einer Häufigkeit von 1/10000 Neugeborenen vor. Das Risiko für dieses Krankheitsbild steigt wie beim Downsyndrom mit dem Alter der Mutter. Symptome: Symptomentrias von An- oder Mikrophthalmie, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte und ulnarer Polydaktylie. tiefsitzende Ohren,Vierfingerfurche, kleines Kinn, Flexionshaltung der Finger. Hinzu kommen häufig schwere Organfehlbildungen an Herz, Nieren oder Gehirn. Die motorische und geistige Entwicklung ist stark retardiert, die Lebenserwartung beträgt nur wenige Monate.
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| Trisomie | Trisomie bezeichnet eine Genommutation, bei der neben dem normalen diploiden Chromosomensatz ein oder mehrere Chromosomen dreifach vorhanden sind. Das Risiko, Kinder mit Trisomie zu gebären, wächst mit dem Alter der Mutter. Während bei Frauen um das 20.Lebensjahr die Wahrscheinlichkeit etwa 1:2500 beträgt, liegt sie bei Frauen um das 40. Lebensjahr bei 1:50.
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| Tracheitis | Tracheitis bezeichnet eine Entzündung der Luftröhre, die infektiös, allergisch oder durch chemische Reize bedingt sein kann. Sie tritt selten isoliert auf, sondern meist mit zusammen mit Rhinitis, Laryngitis, Bronchitis auf. Symptome:
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| Toxizität | Unter Toxizität (von griechisch toxikón (phármakon) - Pfeil(gift) aus toxa - Pfeil und Bogen) versteht man die Giftigkeit. Die Toxizität einer Substanz hängt auch von der Art ihrer Aufnahme ab, orale Aufnahme unterscheidet sich im Verlauf der Vergiftung häufig von einer Aufnahme derselben Substanz durch die Atmung, bloßen Hautkontakt oder gar intravenöser Aufnahme.
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| Toxine | Toxin (griechisch τοξίνη, toxíne - die giftige [Substanz]) ist ein Gift, das von einem Lebewesen hergestellt wird.
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| Toxin | Toxin (griechisch τοξίνη, toxíne - die giftige [Substanz]) ist ein Gift, das von einem Lebewesen hergestellt wird.
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| Tourette-Syndrom | Das Gilles-de-la-Tourette-Syndrom (kurz: Tourettesyndrom) ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die durch das Auftreten von Tics charakterisiert ist. Bei den Tics handelt es sich um unwillkürliche, rasche, meistens plötzlich einschießende und mitunter sehr heftige Bewegungen, die immer wieder in gleicher Weise einzeln oder serienartig auftreten können. SymptomeAuftreten häufig im Alter von ca. sieben Jahren , Verstärkung ist oft in der Pubertät festzustellen, während bei 70% aller Betroffenen die Intensität der Tics zwischen dem 16. und 26. Lebensjahr wieder nachlässt. Manchmal völlige Rückbildung, aber meist lebenslange Beschwerden Einfache Tics :Augenblinzeln, Naserümpfen oder Kopfwerfen, Ausstoßen von bedeutungslosen Lauten, Husten oder das Nachahmen von Tiergeräuschen. Komplexen Tics : Grimassieren, das Imitieren anderer Leute (Echopraxie) , selbstverletzende Handlungen, Wiederholen von Wörtern (Echolalie bzw. Palilalie), Herausschleudern obszöner und aggressiver Wörter. Auftrenen meist mehrfach am Tag. Anzahl, Häufigkeit, Art und Lokalisation der Tics befinden sich in einem wiederkehrenden Wechsel. Auffallend ist, dass während des Schlafs keine Tics auftreten. UrsachenMan vermutet die Ursache in fehlerhaften Stoffwechselvorgängen im Gehirn. Insbesondere betrifft dies die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin. Diese dienen im Gehirn der Signalübertragung (beispielsweise für Bewegungsabläufe) und sind teilweise übermäßig aktiv. In den letzten Jahren mehren sich Hinweise darauf, dass das Tourette-Syndrom eine Autoimmunerkrankung, die sich nach einer Infektion des Hals- und Rachenraums bzw. des Mittelohrs mit β-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A (Scharlach, Otitis media) manifestiert, sein könnte.
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| Tonsillitis | Als Tonsillitis bezeichnet man eine Entzündung des lymphatischen Rachenringes. Meist sind die Gaumenmandeln am schlimmsten betroffen. Symptome:
Komplikationen: Peritonsillarabszess, rheumatisches Fieber, Endo-, Myo- und Pericarditis, Glomerulonephritis
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| Todimpfstoff | Totimpfstoffe enthalten inaktivierte oder abgetötete Viren oder Bakterien oder Bestandteile von Viren, Bakterien oder Giftstoffen. Diese Erreger können sich im Körper nicht mehr weitervermehren.
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| Titer | Der Titer ist in der Biologie und Medizin ein Maß für eine Konzentration, z.B. eines Antikörpers, Antigens oder eines Virus. Er wird dadurch bestimmt, dass die Probe fortlaufend verdünnt wird und mit den Verdünnungen ein bestimmter Test auf den zu bestimmenden Stoff durchgeführt wird. Die weitestgehende Verdünnung, bei der noch eine Reaktion nachweisbar ist, wird als Titer angegeben.
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| Tinnitus | Beim Tinnitus handelt es sich um pathologische Ohrgeräusche. Es handelt sich hier meist um subjektive Ohrgeräusche, die nur vom Patienten wahrgenommen werden.
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| Thrombozytose |
Es kommt zu einer Vermehrung der Blutplättchen(Thrombozyten) über 400000/Kubikmilimeter. Ursachen können sein: Entfernung der Milz(alte Thrombozyten können jetzt nicht mehr abgebaut werden), reaktiv nach Blutverlusten oder Operationen, Infektionskrankheiten.
Im Gegensatz zur Thrombozythämie ist die Thrombozytose nur vorübergehend.
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| Thrombozytopenie | Thrombozytopenie (kurz: Thrombopenie) bezeichnet einen Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Der Mensch verfügt normalerweise über ca. 150 000 - 380 000 Thrombozyten pro µl Blut, wird dieser Wert unterschritten, spricht man von einer Thrombozytopenie.
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Thrombozytopenie |
| Thrombozythämie |
Es kommt zu einer dauerhaften(im Gegensatz zur Thrombozytose) Erhöhung der Thrombozyten über 1 Mio/Kubikmilimeter. Ursachen sind meist Leukämien sekundär als Begleitsymptom bei anderen Erkrankungen.
Die gebildeten Thrombozyten sind meist nicht funktionstüchtig, weshalb es trotz der hohen Werte zu einer verstärkten Blutungsneigung kommt. Die Patienten haben häufig einer Vergrösserung der Milz.
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