Mehr Transparenz übers Impfen, Impfungen und Impfschäden vk 128

 

Glossary of terms used on this site

Medizinische Enzyklopädie

There are 8 entries in this glossary.
Search for glossary terms (regular expression allowed)

Glossaries

Term Main definition
Immunität

Immunität ist die Unempfindlichkeit oder Unempfänglichkeit des Organismus gegenüber äußeren Angriffen(z.B. Bakterien, Viren) bzw. die Fähigkeit des Organismus, bestimmte Krankheitserreger ohne pathologische Erscheinungen zu eliminieren.

Zugriffe - 468
Inhalieren

Ein altbewährtes Hausmittel ist das Inhalieren von Wasserdampf mit und ohne Zusätzen. Vor allem bei Entzündungen der oberen Luftwege und Nasennebenhöhlenentzündung ist die Inhalation sehr hilfreich.

Salzwasserinhalation:
Vor allem bei Stockschnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung sehr nützlich. Die Salzdämpfe führen zur starken Schleimabsonderung und Abschwellung und die Nase wird dadurch wieder frei. Auf ein Liter Wasser nehme man zwei Esslöffel Meersalz und bringt es zum Kochen. Dann nimmt man den Topf, stellt ihn an einen Tisch und beugt den Kopf darüber. Über den Kopf und die Schultern sollte ein grosses Handtuch gelegt werden, damit der Dampf nicht entweichen kann. Dauer ca. 10 min.
Zusätzlich bei Nasennebenhöhlenentzündung kann man eine Mischung aus 2 EL Kamillenblüten, 1L Thymiankraut und 1 EL Salbeiblätter inhalieren. Auch diuese aufkochen und dann 10 min. inhalieren.

Kamillenblüteninhalation:
vor allem bei Kindern und Babys mit zähem Schnupfen. Anwendung: 3 Esslöffel Kamillenblüten auf 1Liter Wasser. Anwendung wie oben beschrieben

Zugriffe - 193
Inositol

Ein Mitglied der B- Vitamin Gruppe. Wirkt zusammen mit Biotin und Cholin gegen männlichen Haarverlust, Hochdruck, und Arteriossklerose. Es hilft, den Cholesterinspiegel zu senken, indem es Blutfette verstoffwechselt und die Fettablagerungen in der Leber abbaut. Es senkt das Risiko, an Brust und Eierstockkrebs zu erkranken und gleicht Östrogenbedingte prämenstruelle Beschwerden aus.

Bei Diabetes kann es die Begleiterkrankungen, die mit der Krankheit einhergehen lindern. Für Sportler dürfte interessant sein, daß Inositol den Sauerstofftransport zu den Muskeln erhöht und damit eine höhere Leistungsfähigkeit schafft.

Zugriffe - 138
Insulinom

Es handelt sich um einen Tumor in der Bauchspeicheldrüse, der zusätzlich zu dem bereits produzierten Insulin Insulin produziert. Die Tumore sind meist gutartig. 

Symptome:

  • typisch sind spontane Unterzuckerungen mit Heisshunger, Unruhe, Schwitzen, Tachykardie, Tremor
  • u.U. auch Bewusstseinstörungen durch starke Hypoglykämie

Therapie: Entfernung des Tumors durch Operation

Zugriffe - 129
Inzidenz

Mit Inzidenz bezeichnet man die Anzahl der Neuerkrankungen in einer Population an einer bestimmten Krankheit während einer bestimmten Zeit.

Zugriffe - 211
Ischiassyndrom

Ischiassyndrom ist eine recht häufige Erkrankung. Der Nerv kann in seinem gesamten Verlauf geschädigt werden, wobei meist jedoch eine verschobene Bandscheibe die Ursache ist.

Mögliche Ursachen:

  • Bandscheibenvorfall bei L4/L5/S1. Dabei verlagert sich der Gallertkern der Bandscheibe durch den Faserring hindurch nach aussen und drückt auf die Nervenwurzel bzw. -faser.
  • Erkältung
  • Trauma, wie Verrenkung der Wirbelsäule und/oder der Beckengelenke
  • Infektionskrankheiten
  • Noxen, wie Alkohol, Tabak, Blei,...

Symptome:

  • Schmerzen im Verlauf des Ischiasnerven, einseitig
  • Parästesien, Kälte und Schlaffheit der Wadenmuskulatur
  • kein Achillessehnenreflex
  • sensible und motorische Ausfallserscheinungen

Diagnose:

  • das gestreckte Bein kann im Liegen nicht angehoben werden (Lasègue Zeichen)
  • bei Bandscheibenvorfall L5 kein Fersenstand möglich
  • bei Bandscheibenvorfall S1 kein Zehenstand möglich
  • Achillessehnenreflex
Zugriffe - 127
Isoflavone

und Isoflavone. Das Besondere an den Isoflavonen ist, daß man sie nur in der Sojabohne findet. In der Sojabohne kommen zwei Isoflavone vor, das Eine große Klasse der sekundären Pflanzenstoffe sind die Flavonoide. Man kennt heute mehr als 5000 verschiedene Arten, die man in verschiedene Klassen, wie z.B. Catechine, Flavonole, AnthocyanidineGenistin und das Daidzin. Hierbei handelt es sich um Vorstufen, die im Darm noch von der lebenden Bakterienflora in Genistein und Daidzein umgewandelt werden müssen, damit der Körper sie aufnehmen kann.
Eine gesunde Darmflora ist also Voraussetzung für eine genügende Aufnahme von Isoflavonen. Viele Studien aus den letzten Jahren belegen, daß Personen, deren Speiseplan viel Sojaprodukte aufweist, einen höheren Schutz vor Krebs aufweisen, als Menschen, die kein Soja essen. Die Isoflavone reichern sich im Blut und Gewebe dieser Menschen an und wirken über verschiedene Mechanismen, wie wir später noch sehen werden als präventives Schutzschild.

Isoflavone zeigen eine ganze Reihe unterschiedlicher Wirkungen. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge haben sie folgende Wirkungen als:
Östrogen
Antiöstrogen
Hemmer von Krebsenzymen
Antioxidans
Immunstimulanz

Wirkung als Östrogen : gut bei Wechseljahrebeschwerden und zur Osteoporose-Prävention
Isoflavone zählen auch zu den sogenannten Phytohormonen. In ihrer Struktur gleichen sie dem menschlichen Östrogenen und können ihre Wirkung imitieren. Eine der Wirkung ist die Stimulierung des Knochenstoffwechsels. Die Einnahme von Sojakonzentrat fördert die Einlagerung von Calcium in die Knochen und erhöht dadurch die Knochendichte, was die Osteoporosegefahr stark minimiert. Diese Einlagerung läßt sich zusätzlich noch dadurch erhöhen, indem man viel Sport treibt. Bei einer relativen Abwesenheit von körpereigenen Östrogen können Sojaisoflavone auch als Ersatz wirken. Sie können z.B. nach einer Hysterektomie(Gebärmutter und Eierstockentfernung) als gute Ergänzung eingesetzt werden. Als östrogenähnliche Wirkung reduzieren sie auch die so unangenehmen Hitzewallungen. Der Vorteil von Isoflavonen liegt darin, daß sie nicht so stark wie menschliche Östrogene wirken, jedoch durch Erhöhung der Zufuhr (ca. 40-50mg Isoflavone /Tag) trotzdem der erwünschte Effekt erzielt werden kann.

Wirkung als Antiöstrogen

Die Östrogenwirkung der Isoflavone beträgt zwar nur 0,1 % von steroidalen Östrogenen, dafür zeigen sie aber eine starke Antiöstrogenwirkung. D.h. sie besetzten die Rezeptoren auf bestimmten Zellen, an die normalerweise Östrogene "andocken" und beeinflussen dadurch den Hormonstoffwechsel. Die scheinbar schwache Wirkung der Isoflavone wird jedoch auch dadurch ausgeglichen, daß bei hohem Sojaverzehr der Isoflavonspiegel um den Faktor 10000 höher sein kann als der Östrogenspiegel. Eine Wirkung der Östrogene ist die Stimulation von Zellwachstum und deshalb ist nicht auszuschließen, daß Östrogene auch Krebs hervorrufen können. Wenn die Rezeptoren jedoch durch Isoflavone besetzt sind, können die Zellen nicht zu unkontrolliertem Wachstum angeregt werden. Die Fähigkeit an Rezeptoren anzudocken, schützt den Körper auch vor künstlichen Hormonen, die man zunehmend in der Nahrung findet. Diese Hormone - auch Xenoöstrogene genannt - stimulieren das Brustzellwachstum und stimulieren auch die Zellvermehrung. Ferner führen sie zur Ausschüttung von Tumor-Wachstumsfaktoren und erhöhen die Zahl der Östrogen-Rezeptoren, und machen dadurch empfindlicher.

In Asien sind bestimmte Krebsarten bei Frauen, wie z.B Brustkrebs viel seltener anzutreffen, wie in westlichen Ländern. Man führt dies unter anderem auf die Wirkung der Isoflavone als Antiöstrogene zurück. Im Vergleich konsumieren asiatische Frauen 25-50 mal so viel Isoflavone wie in Europa. Auch leiden asiatische Frauen in der Regel auch nicht an Wechseljahresbeschwerden - in China gibt es dafür noch nicht einmal einen Ausdruck dafür.

Wirkung als Hemmer von Krebsenzymen

Isoflavone minimieren das Krebsrisiko, da sie die Aktivität der Thyrosinkinase hemmen, ein Enzym, welches Krebszellen zum Wachstum anregt. Ferner hemmt das Genistein die Bildung von neuen Blutgefäßen, die Tumore für ihre Blutversorgung benötigen. Die Tumoren können dadurch nicht ungehindert weiterwachsen, weil ihnen nicht genügend Nähstoffe zur Verfügung stehen. Die Krebszelle benötigt vor allem Glucose (Zucker) für Ihren Stoffwechsel, der im Gegensatz zu einer gesunden Zelle, nicht mit Sauerstoff "verbrannt", sondern vergoren wird.

Wirkung als Antioxidans

Antioxidantien sind Stoffe, die reaktionsfreudige Sauerstoffmoleküle (sog. Freie Radikale) inaktivieren können. Freie Radikale werden ständig im Körper gebildet, werden aber durch das Abwehrsystem in Balance gehalten und können so keinen Schaden anrichten. Durch ultraviolette Bestrahlung, Zigarettenrauch, Luftverschmutzung und Streß erhöht sich jedoch die Belastung im Körper und die Zellen verlangen mehr Antioxidantien. Wie kann man sich so ein freies Radikal vorstellen? Es handelt sich um ein Molekül, dem ein Elektron in seiner Hülle fehlt. Diesen Mangel versucht es nun, wieder auszugleichen, indem mit jeder beliebigen Molekül in Verbindung tritt und diesem das Elektron entreißt. Dieses ist nun wiederum instabil und sucht sich ein anderes Elektron zum Ausgleich und "das Spiel geht weiter". Wir kennen heute viele Antioxidantien, wie etwa das bekannte Vitamin C oder E. Besten Schutz haben wir jedoch, wenn wir verschiedene Antioxidantien zu uns nehmen. Und hier kommen die Isoflavone wieder ins Spiel. Besonders das Genistein wirkt als extrem starkes Antioxidanz, indem es auch den Enzymspiegel anderer Antioxidantien erhöht.

 Wirkung als Immunstimulanz

Daidzein aktiviert körpereigene Abwehrzellen. Es stimuliert vor allem Makrophagen(Freßzellen) und Lymphozythen, deren Funktion für ein optimales Immunsystem unabdingbar ist. Häufig sind Abwehrzellen nämlich nicht in der Lage, effektiv gegen "Eindringlinge", wie Viren oder Bakterien oder auch entartete Zellen vorzugehen und es kommt deshalb zu häufigen Krankheiten. Isoflavone, und hier vor allem das Daidzein, können hier helfen, die Abwehrzellen zu erhöhter Aktivität anzuregen.

Zugriffe - 137
Isoleucin

Isoleucin, eine Aminosäure hilft bei einer schnellen Wundheilung, vor allem bei Verbrennnungen Mangelanzeichen sind Blutzuckerprobleme und Müdigkeit

Zugriffe - 129