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Medizinische Enzyklopädie

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Glossaries

Term Main definition
Salmonellose

Die Salmonellose wird von Salmonellen übertragen, vor allem S. enteritidis. Unter den Darminfektionen ist sie die häufigste. Die Infektion erfolgt meist in den Sommermonaten, wobei sich Kinder am häufigsten anstecken.

Die Übertragung erfolgt meist über infizierte tierische Nahrungsmittel, wie Eier, Geflügel, Muscheln, Fleisch etc.

Symptome:   ca. 12-48 Stunden nach dem Essen kommt es zu

  • Brechdurchfällen mit Krämpfen
  • Fieber, Kopfschmerzen

Komplikationen: Austrocknung mit Kreislaufkollaps, bei Immunschwäche kann es zur Sepsis kommen

Therapie: wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, besonders bei Kleinkindern, da bei ihnen eine die Exsikkosegefahr besonders gross ist.
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Sarkoidose

Es handelt sich um eine granulomatöse Systemerkrankung, die aber in 90 % der Fälle die Lungen befällt. Es entwickeln sich Granulome mit einem Lymphozytenwall. Diese Granulome sind jedoch nicht unbedingt sarkoidosespezifisch, man findet sie z.B.auch bei Tuberkulose.

Die Sarkoidose kann akut oder chronisch auftreten. Bei der aktuten Sarkoidose kommt es zu:

- Arthritis der Sprunggelenke
- Erythema nodosum(schmerzhafte, blau-rote Flecken am Schienbein)
- Bihiläre Adenopathie
- Fieber, Husten

Die chronische Verlaufsform ist oft symptomlos am Anfang. Später kann es zu Reizhusten, Atemnot bei Belastung kommen. Die Diagnose ist oft ein Zufallsbefund.

Befällt die Sarkoidose nicht die Lunge, kann es zu Manifestationen in der Haut(Erythema nodosum), in den Augen, in der Ohrspeicheldrüse, den Knochen oder dem Nervensystem  kommen. Es kann jedoch praktisch jedes Organ im Körper betroffen sein!

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Schallempfindungsstörung

Hier besteht die Schwerhörigkeit im Innenohr, dem VIII. Hirnnerv oder sogar in der Hörrinde im Gehirn. Der Schall wird richtig aufgenommen und weitertransportiert, kann aber nicht mehr richtig interpretiert werden.
Ursachen können Tumore sein, die die Hörrinde des Gehirn oder den VIII. Hirnnerven in Mitleidenschaft ziehen. Aber auch Drogen und nicht zuletzt die Altersschwerhörigkeit sind als Ursachen zu nennen.

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Schallleitungsstörung

Es handelt sich um eine Schwerhörigkeit, die durch eine Störung im äusseren Ohr, Trommelfell oder im Mittelohr bedingt sind. D.h. der Schall wird zwar noch über die Knochen weitergeleitet, aber es kommt nur ein Teil der Schallwellen an.

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Schlaf-Apnoe

Es handelt sich um Atemstörungen, die während des Schlafes auftreten. Genauer treten Atempausen mit mehr als 10 Sekunden Dauer auf. Die Schlafapnoe ist  relativ häufig. So sind etwa 5% der über 40jährigen Männer betroffen. Gehäuft tritt die Apnoe bei Übergewicht und  Bluthochdruck auf.

Ursache ist meist eine Verlegung der oberen Atemwege. Es kommt zu einem Erschlaffen der Schlund- und  Rachenmuskulatur während des Schlafes und damit zur Behinderung der Atmung.

Symptome:

  • Personen mit Schlafapnoe sind während des Tages oft sehr müde und neigen zum Einschlafen (Pickwick-Syndrom)
  • Man hört ein unregelmässiges Schnarchen beim Schlafen
  • Es kommt zu mehreren Atemstillständen während des Schlafes (wird nicht selbst bemerkt, sondern vom Partner)
  • hinzu kommen häufig Leistungsschwäche, morgendliche Kopfschmerzen, Depressionsneigung und Potenzstörungen

Therapie: Zunächst ist ein bestehendes Übergewicht oder ein Bluthochdruck zu behandeln. Desweiteren sollte man schwere Mahlzeiten und anstrengende Tätigkeiten vor dem Schlafen meiden. Rückenlage fördert zudem die Schlafapnoe und sollte deshalb vermieden werden. Beruhigende Substanzen(wie Alkohol, Beruhigungsmittel und Schlafmittel) sollten unbedingt vermieden werden.

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Schlaganfall

Schlaganfälle sind nach Herzinfarkt und bösartigen Tumoren die dritthäufigste Todesursache. Beim Schlaganfall handelt es sich um einen akuten Verschluss von Hirnarterien, die zu einem Absterben nachfolgender Hirnteile führt.

Ursachen:

  • Arteriossklerose mit arterieller Thrombose(meist bei Bluthochdruckpatienten)
  • Embolus aus dem linken Herzen bei Herzinfarkt, Vorhoffflimmern, Klappenfehlern
  • Embolus aus den Karotiden
  • Vaskulitiden(Gefässentzündungen)

Bei kleinen Verschlüssen kommt es nicht zu einem akuten Hirninfarkt, sondern es entwickelt sich über längere Zeit hinweg eine Demenz, wenn sich die kleinen Verschlüsse häufen.

Ansonsten sind die Symptome abhängig von der Lokalisation des Verschlusses. Meist in die A. carotitis interna betroffen.

Stadien:

  • TIA(transitorische ischämische Attacke). Hier handelt es sich um kurzfristige reversible neurologische Ausfälle, die sich aber in innerhalb eines Tages zurückbilden.
  • PRINT(Prolongiertes reversibles ischämisches neurologisches Defizit) Hier dauert die Rückbildung mehr als 24 Stunden
  • Hirninfarkt. Keine oder nur partielle Rückbildung

Symptome:

  • Halbseitenlähmung
  • später Spastik mit Reflexsteigerung
  • Sprach und Bewusstseinstörungen
  • Schwindel
  • Nystagmus(schnelles Bewegen der Augen)
  • Sehstörunen
  • Erbrechen

Die Symptome sind  abhängig von der Lokalisation des Verschlusses. Meist in die A. carotitis interna betroffen.

Diagnose: über CT(Computertomograhie) oder MRT(Magnetresonanztomographie)

Therapie: Krankenhauseinweisung: Thrombolyse notwendig

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Schock

Beim Schock handelt es sich um eine Verminderung der Mikrozirkulation mit Unterversorgung des Gewebes mit Sauerstoff und damit verbundenen Störungen des Gewebes. Der Schock kann durch mehrere Faktoren ausgelöst werden, weswegen man den Schock in mehrere Untergruppen einteilt.

  • Verminderung der zirkulierenden Blutmenge, sogenannter hypovolämischer Schock. Dies kann durch Blutverluste, Erbrechen und Durchfall bedingt sein.
  • Pumpversagen des Herzens, sogenannter kardiogener Schock
  • Septischer Schock
  • Anaphylaktischer Schock

Was passiert beim Schock genau? Zu Beginn besteht ein Blutdruckabfall, der zur Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin führt, welches Die Herzfrequenz erhöht und die Arteriolen enger gestellt. Damit wird versucht, den Kreislauf aufrechtzuerhalten, indem das Blut aus der Peripherie (Arme und Beine) zu zentralen Organen und dem Gehirn befördert wird. Durch  die verminderte Durchblutung in der Peripherie kommt es zu einer Ansammlung von Stoffwechselprodukten, die zu einem Verlust von intravasaler Flüssigkeit führt und damit den Volumenmangel verstärkt. Durch die Konstriktion kommt es ferner zu Mikrothromben in den Gefässen.

Beim Schock können auch andere Organe, wie Niere, Herz, Lunge betroffen sein, wo es zu schwerwiegenden Folgen kommen kann.

Symptome:

Hypovolämischer Schock:

  • Puls ist höher als Blutdruck
  • Haut zunächst blass und feucht-kühl, flache schnelle Atmung, Bewustseinsstörung mit weiten Pupillen, Oligurie bzw. Anurie

Kardiogener Schock:

  • Atemnot
  • Venenstauung; sieht man gut an den Halsvenen oder den Venen am Zungengrund

Anaphylaktischer Schock:

  • Allgemeinsymptome wie Schwindel, Kopfschmerz
  • Hautreaktionen wie Juckreiz, Urtikaria, Flush
  • Mit zunehmender Schwere kommt es zu einem Blutdruckabfall und Tachykardie(Pulsanstieg), oft begleitet von Übelkeit und Erbrechen
  • später kann es zu einem Krampf der Bronchien (Brochpospasmus) und ausgeprägtem Schock kommen. Es besteht Gefahr von Atem-und Kreislaufstillstand.

Septischer Schock:

  • Meist Fieber, verbunden mit Unruhe
  • Beschleunigte Atmung
  • Da der septische Schock meist bei einer Erkrankung gramnegativer Bakterien auftritt, beobachtet man eventuel auch Hautreaktionen, wie Pusteln , Blasen

Therapie: Als Allgemeinmassnahmen sind die Atemwege freizuhalten, die Person zudecken, ausser beim Kardiogenen Schock(hier sitzende Lagerung) Flachlagerung mit ev. Hochlagerung der Beine.
Ausser beim kardiogenen Schock wird beim Schock zusätzlich isotonische Kochsalzlösung zur Volumensubstitution gegeben.

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Schwartz-Barter-Syndrom

Es handelt sich beim Schwartz-Barter-Syndrom um eine erhöhte Produktion des Hormons ADH(Anti-Diuretisches Hormon), was zu einer verstärkten Wasserretention führt.

Ursache ist meist ein Tumor (häufig Bronchialkarzinom) oder Störungen in der Lunge oder am Zentralnervensystem.

Symptome:

  • Übelkeit, Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Appetitlosigkeit
  • Wasserintoxication mit Krämpfen bis hin zum Koma möglich

Durch die vermehrte Wassermenge im Körper , verändert sich die Osmolarität des Blutes und es kommt zu einer Hyponatriämie.

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Serumkrankheit

Es handelt sich um eine akute Immunkomplexkrankheit, die durch eine Überempfindlichkeitsreaktion vom Arthus-Typ (Typ III der Allergie) v. a. gegenüber artfremden (Serum-)Proteinen, Arzneimitteln, Impfungen u. a. antigenen Stoffen verursacht wird. Die Serumkrankheit tritt meist zwischen dem 6. und 12. Tag nach erstmaliger oder auch wiederholter parenteraler Zufuhr insbesonders hoher Antigendosen auf.

Symptome: Fieber, Lymphknotenschwellung, Rötung, Ödem, Juckreiz u. evtl. Arthus-Reaktion, Vaskulitis, Arthritis, Glomerulonephritis, Polyserositis, durch Histaminfreisetzung aus Mastzellen generalisierte Urtikaria

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Sheehan-Syndrom

Ursache ist eine postpartale, ischämische Nekrose des Hypophysenvorderlappens infolge von starken Blutverlusten während der Geburt. Dabei kann es zum Ausfall der im Hypophysenvorderlappen gebildeten Hormone (FSH, LH, TSH, ACTH, STH, Prolaktin)

Symptome sind: Agalaktie, Amenorrhoe, Libidoverlust, Reduktion der sekundären Körperbehaarung, Pigmentverlust, Hypothermie, Hypoglykämie, Antriebsarmut.

Therapie: Substitution der ausgefallenen Hormone.

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Shigellose

Erreger der Shigellenruhr sind Shigella dysenteria, S. boydii, S. flexneri und S. sonnei. In Europa tritt die Erkrankung nur sehr selten auf. Es handelt sich vielmehr um  eine Erkrankung , die in Not- und Kriegszeiten vermehrt auftritt, in denen es zu mangelhafter Hygiene und Resistenzminderung der Menschen kommt.
Die Erreger finden sich nur im Menschen . Ausserhalb  können die Bakterien nicht lange überleben. Für eine Ansteckung reichen jedoch schon wenige Bakterien (unter 100 genügen)

Symptome:

  • blutig-schleimige und eitrige Durchfälle
  • Krämpfe im Darm
  • Stuhlgang ist sehr schmerzhaft (Tenesmen)
  • Fieber

Therapie: Wasser und Elektrolytzufuhr, besonders bei Kindern, da bei diesen besonders schnell eine Austrocknungsgefahr besteht.

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Sichelzellanämie

Es handelt sich um eine angeborene Veränderung des Hämoglobins(roter Blutfarbstoff), die im tropischen Africa, sowie bei der schwarzen Bevölkerung Amerikas recht häufig anzutreffen ist. Man unterscheidet zwei Typen heterozygote und homozygote Anlageträger. Beide haben das fehlerhafte Gen, jedoch nur bei den Homozygoten kommt es zum Ausbruch der Krankheit.

Symptome: Schon im Säuglingsalter kommt es zu einer hämolytischen Anämie mit vasookklusiven Krisen, da die Erythrozythen eine Sichelform annehmen, nicht mehr verformbar sind und damit kleine Kapillargefässe verstopfen. Hierbei kann es auch zu Infarkten von Organen, wie Milz, Niere und Gehirn kommen. Durch viele kleine Milzinfarkte kann die Milz nicht mehr optimal funktionieren und es kommt zu einer Neigung zu bakteriellen Infekten.

Interessant ist, dass Personen, bei den die Krankheit nicht zum Ausbruch kommt (sog. Heterozygote) resistenter gegen Malaria sind, als die normale Bevölkerung.

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Siderose

Bei der Eisenspeicherkrankheit steigt der Eisengehalt des Körpers starkan. Bei einer Erhöhung um das 5 Fache kommt es zu Oraganmanifestationen.

Ursachen:

  • angeboren, entweder schon im Mutterleib oder erst im hohen Alter auftretend. Relativ selten
  • durch defekte Hämoglobinsynthese roter Blutkörperchen
  • nach Transfusionen
  • Eisenablagerungen bei Alkoholikern

Symptome:

Ganz typisch für die Siderosen sind die 3 Hauptsymptome: Lebererkrankung, Diabetes und Hautpigmentierung. Diese drei Symptome zusammen sind immer verdächtig. Im Blut ist der Eisenspiegel(Serumeisen) und das Transferrin(Transporteisen) erhöht.

Therapie bei der genetisch bedingten Form sind Aderlässe

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Silikose

Die Silikose wird durch das Einatmen von quarzhaltigem Staub verursacht. Betroffen sind häufig Arbeiter in Metallhütten und Walzwerken, oder auch Steinbrüchen und in der Glas und Keramikindustrie.
Der Staub lagert sich in den Lungen ab, wird dort als Fremdkörper angesehen und von den Abwehrzellen(Makrophagen) aufgenommen. Die Makrophagen gehen jedoch dabei zu Grunde, der Staub wird wieder freigesetzt und das ganze beginnt von neuem. Der Zerfall wirkt einen ständigen Reiz auf das Bindegewebe aus (durch die enthaltenen Enzyme) und es kommt zu Neubildungen von Bindegewebe.

Symptome: meist symptomlos. Das erste auftretende Symptom ist eine Belastungsdyspnoe. In späteren Stadien kommt es zum Auswurf von grauem Sputum.

Die Silikose macht die Lungen anfällig für chronische Bronchitis , Lungenemphysem, Lungentbc und Cor pulmonale.

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Sinusthrombose

Mit Sinusthrombose bezeichnet man die Thrombose eines Hirnsinus. Ursache können Sinusitis, Verletzungen, Furunkel oder ähnl. im Gesicht, oberhalb der Mundspalte sein. Dadurch können Bakterien in den Hirnsinus einwandern. Andere Ursachen können Thrombophlebitis, starke Koagulabilität des Blutes oder Erkrankungen am Schädel sein.

Symptome:

  • Kopfschmerzen
  • meningeales Reizsyndrom
  • Fieber
  • Hirndrucksteigerung

Therapie: je nach Ursache

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