Impflexikon

Medizinische Enzyklopädie Thema Impfung

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Glossar

Begriff Definition
Epiglottitis

Es handelt sich um eine Entzündung des Kehlkopfes durch den Erreger Haemophilus influenzae Typ B. In der Regel sind Kinder zwischen 2 und 6 Jahren betroffen


Symptome:

  • Perakuter Verlauf mit inspiratorischem Stridor, Heiserkeit, exspiratorisches Röcheln
  • kloßige Sprache, Speichelfluß,Schluckschmerzen,
  • hohes Fieber
  • Leukozytose

 

Schulmedizinische Therapie:
Antibiotika und Sedation
Meist Intubation, Tracheotomie, immer Aufnahme auf Intensivstation

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Epidemiologisches Bulletin

Das wöchentlich erscheindende Epidemiologische Bulletin ist ein Publikationsorgan des Robert Koch Institutes (RKI) und dient im Rahmen eines infektionsepidemiologischen Netzwerkes dem aktuellen Informationsaustausch zwischen Ärzten in Praxen, Kliniken, Laboratorien, Beratungsstellen und Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, medizinischen Fachgesellschaften, Nationalen Referenzzentren, Stätten der Forschung und Lehre sowie anderen für die Verhütung von Infektionskrankheiten Verantwortlichen. Neben dem Schwerpunkt Infektionskrankheiten werden auch nichtübertragbare Krankheiten und Gesundheitsprobleme aufgegriffen, die für die allgemeine Gesundheit Relevanz besitzen.

 

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Enzephalopathie

Enzephalopathie (griech. encephalon Gehirn, pathia Leiden) ist ein Sammelbegriff für krankhafte Veränderungen des Gehirns unterschiedlicher Ursache und Ausprägung. Der Begriff wird im Allgemeinen nur für Veränderungen verwendet, die das Gehirn als Ganzes und nicht nur einzelne Gehirnabschnitte betreffen.

Enzephalopathien können u. a. durch abnorme Konzentrationen toxischer Substanzen, Krankheitserreger oder Durchblutungsstörungen verursacht sein.

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Enzephalomyelitis

Eine Enzephalomyelitis ist eine Entzündung des Gehirns und des Rückenmarkes. 

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Enzephalitis

Eine Enzephalitis ist eine Entzündung des Gehirns. Sie ist meist infektiös bedingt, hervorgerufen durch Viren oder – seltener – durch Bakterien, Protozoen oder durch medizinisch relevante Pilze (wie Cryptococcus neoformans). Sind auch die Hirnhäute mit betroffen, spricht man von einer Meningoenzephalitis. Bei Beteiligung des Rückenmarks spricht man von einer Enzephalomyelitis.

Ursache: häufig durch Viren, häufigste Form ist die Herpes-simplex-Encephalitis.

Symptome:

  • Unspezifisches Prodromalstadium
  • Fieber
  • Meningismus
  • neurologische Herdsymptome
  • Hemiparese
  • Aphasie
  • Epileptische Anfälle

 
Therapie:Schwere Gehirnentzündungen müssen im Krankenhaus beobachtet und behandelt werden, um hinzukommende Probleme, wie etwa Bewusstlosigkeit oder Krämpfe, rechtzeitig zu erkennen und fachgerecht behandeln zu können. Eine durch Bakterien verursachte Gehirnentzündung wird mit Antibiotika behandelt. Bei einer Infektion mit Herpes-simplex-Viren wird meist  Aciclovir eingesetzt.

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Entwicklung des Kindes

Monat

Entwicklung

   
ab Geburt erwidert Lächeln
ab Geburt reagiert auf akustische Reize
ab Geburt hebt Kopf in Bauchlage an
1 spontanes Lächeln
2 Lachen
2 hinhören, hinsehen
3 greift nach Gegenstand innerhalb der Reichweite
3 positiver Traktionsversuch: Kopf kann gehalten werden
4 kann sich umdrehen
5 greift nach Gegenstand außerhalb der Reichweite
6 imitiert Sprachlaute
6 Durchbruch der ersten Zähne (mittlere untere Incisivi)
7 benutzt ungezielt Mama + Papa
7 sitzt ohne Hilfe
8 Fremdeln
9 trinkt aus Tasse
9 Pinzettengriff
9 läuft an Möbeln entlang
10 macht ohne Schreien wünsche deutlich
10 kann kurze Zeit stehen
11 benutzt gezielt Mama + Papa
11 steht ohne Hifle
12 läuft allein
12 erster Werkzeuggebrauch
13 Wortschatz etwa 7 Wörter
18 sinnvolle Kombination zweier Wörter
24 Wortschatz etwa 20 Wörter
24 komplettes Milchgebiß
24 Zwei- und Drei-Wort-Sätze
6 Jahre erster Molarer des bleibenden Gebißes bricht durch
   
   
1. - 4. Woche Säuglingsperiode
5. Woche - 1. Geburstag Neugeborenenperiode
1. - 6. Jahr Kleinkindalter
ab 6. Jahr Schulalter
   

Die Entwicklung des Kindes wird bei den so genannten U-Untersuchungen beim Kinderarzt überprüft.

 

Untersuchung

Alter

   
U1 1. Lebenstag
U2 3.-10. Lebenstag
U3 1. Lebensmonat
U4 3. Lebensmonat
U5 6. Lebensmonat
U6 1. Lebensjahr
U7 2. Lebensjahr
U8 4. Lebensjahr
U9 5. Lebensjahr
J1 12-13 Jahre

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Endometriose

Bei der Endometriose handelt es sich um ein Wachstum der Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutter. Organe, die betroffen sein können, sind z.B. Eierstöcke, Eileiter, Gebärmuttermuskulatur, Harnblase oder Darm. Das Wachstum dieser versprengten Gebärmutterzellen ist zyklusabhängig, d.h. die Schleimhaut baut sich während des Zyklusses auf und ab.

Symptome:

  • 1-2 Tage vor der Menstruation starke, krampfartige Schmerzen
  • Nachlassen der Schmerzen bei Beginn der Periode
  • Monatsblutung oft verstärkt und verlängert
  • manchmal Schmerzen und Blutungen beim Geschlechtsverkehr
     

 In den Wechseljahren verschwinden die Beschwerden, auch in der Schwangerschaft tritt keine Endometriose auf.

Therapie:
Die Endometriose wird schulmedizinisch mit Hormonen behandelt. Dabei wird jedoch auch das natürliche Wachstum der Gebärmutterschleimhaut in der Gebärmutter gehemmt und es kommt damit zu einer Unterdrückung der Periode. Viele Frauen reagieren sehr empfindlich darauf. Eine homöopathische Behandlung wirkt hier sehr gut, da sie zu einer Rückbildung der Schleimhautzellen führt.

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Endemie
Endemische Krankheiten sind Krankheiten, die regelmäßig in einer Population auftreten, wobei die Krankheitsursache ständig präsent ist. Es kommt jedoch nicht zur Epidemie.
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Encephalomyelitis

Eine Encephalomyelitis ist eine Entzündung des Gehirns und des Rückenmarkes.

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Embolie

Eine Embolie ist in den meisten Fällen eine Verschleppung eines Thrombus (=Embolus) innerhalb der Blutbahn, der zu einer Verlegung dieser führt.

Löst sich ein Thrombus im venösen System kommt es zur einer Embolie im kleinen Kreislauf, d.h. in der Lunge. Ein Embolus aus den arteriellem System führt zu einer arteriellen Embolie und kann je nach Lokalisation folgende Bereiche betreffen:
- Hirn
- Extremitäten
- Nieren
- Milz
- Mesenterium

Die grösste Emboliegefahr besteht durch frische venöse Thrombosen, da diese sich leicht ablösen können. Auslösende Faktoren können sein: morgendliches Aufstehen, plötzliche Belastung und Anstrengung

Therapie: Sofortige Krankenhauseinweisung zur sofortigen Beseitigung des Embolus

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Ekzem

Beim Ekzem handelt es sich um eine juckende, oft schubweise auftretende Erkrankung der Oberhaut. Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Formen . Die häufisten sind:
- Allergisches Kontaktekzem
- Nicht-allergisches Kontaktekzem
- Mikrobielles Ekzem

Die Symptome sind bei allen Ekzemen sehr ähnlich: Es kommt zu Juckreiz, Rötung, Nässen und Krustenbildung.

Allergisches Kontaktekzem:
Hierbei kommt es durch den Kontakt mit einem bestimmten Stoff zur Hautreaktion, zunächst jedoch nur an der Stelle des Kontaktes. Bei erneuten Kontakt kann sich dann das Ekzem an anderen Körperstellen ausbreiten. Der Körper reagiert übersensibel auf den Stoff. Im Blut lässt sich meist eine Eosinophilie nachweisen.

Nicht-allergisches Kontaktekzem:
Durch den wiederholten Kontakt mit schädigenden Stoffen kann sich an den Kontaktstellen ein Ekzem entwickeln. Bekannt ist das Handekzem bei Friseuren, dass sich durch ständigen Kontakt mit Haarwaschmittel entwickeln kann, oder bei Personen, die sich ständig die Hände mit Desinfektionsmittel desinfizieren müssen. Die Substanzen greifen die Haut an, zerstören den Säuremantel und machen dadurch die Haut empfindlich für äussere Reize. Nach Absetzen des auslösenden Stoffes lässt das Ekzem meist wieder nach.

Mikrobielles Ekzem:
Man sieht hier scharf begrenzte Herde, die sich gerne auf Hand oder Fussrücken bilden. Ursache ist vermutlich eine allergische Reaktion gegen Mikroorganismen, z.B. Staphylokokken.

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EKG

Abkürzung für Elektrokardiogramm. Elektrokardiogramm heißt auf Deutsch Herzspannungskurve.

Mit Hilfe des EKGs können Herzfrequenz, Herzrhythmus und Lagetyp (elektrische Herzachse) bestimmt und die elektrische Aktivität der Herzvorhöfe und Herzkammern abgelesen werden.

Wichtig auch für die Diagnostik von Herzrhythmusstörungen , Störungen der Erregungsleitung und -ausbreitung (z.B. Schenkelblock und AV-Block) und zur Erkennung eines Herzinfarktes.

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EEG
Die Elektroenzephalografie (EEG) ist eine Methode der medizinischen Diagnostik zur Messung der summierten elektrischen Aktivität des Gehirns durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche. Das Elektroenzephalogramm (ebenfalls EEG abgekürzt) ist die graphische Darstellung dieser Schwankungen.
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Dreimonatskoliken

Bei den sog. Dreimonatskoliken handelt es sich um Schreiphasen eines kleinen Säuglings in den ersten drei Lebensmonaten. Im Intervall ist das Kind völlig unbeeinträchtigt.

Ursachen: vermutlich eine erschwerte Darmpassage, v.a. von Luft. Pathologische Veränderungen sind nicht nachweisbar, lediglich ein luftgefülltes Abdomen kann festgestellt werden.

Therapie: Gabe von blähungswidrigen Tees oder homöopathische Therapie.
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Down-Syndrom

Beim Down-Syndrom (siehe auch Chromosomenanomalie) oder auch Trisomie 21 kommt es dann, wenn das 21. Chromosom in dreifacher Ausprägung vorhanden ist. Es eine der häufigsten Chromosomenstörungen und nimmt mit zunehmendem Schwangerschaftsalter zu. Neben dem charakteristischen äußeren Erscheinungsbild kommt es zu einer Verlangsamung der motorischen Entwicklung. Die Kinder haben meist eine mehr oder minder stark ausgeprägte Intelligenzminderung. Das Down-Syndrom führt daneben auch zu körperlichen Erscheinungen wie Herzfehler, Fehlbildungen im Magen-Darm-Trakt, und Seh- und Hörstörungen. Ferner ist das Immunsystem meist nur schwach ausgeprägt und die Betroffenen sind anfällig gegen akute Erkrankungen.

Das Down-Syndrom kann während einer Schwangerschaft mit Hilfe der Amniozentese diagnostiziert werden.

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