Impflexikon

Medizinische Enzyklopädie Thema Impfung

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Glossar

Begriff Definition
Todimpfstoff

Totimpfstoffe enthalten inaktivierte oder abgetötete Viren oder Bakterien oder Bestandteile von Viren, Bakterien oder Giftstoffen. Diese Erreger können sich im Körper nicht mehr weitervermehren.

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Titer

Der Titer ist in der Biologie und Medizin ein Maß für eine Konzentration, z.B. eines Antikörpers, Antigens oder eines Virus.

Er wird dadurch bestimmt, dass die Probe fortlaufend verdünnt wird und mit den Verdünnungen ein bestimmter Test auf den zu bestimmenden Stoff  durchgeführt wird. Die weitestgehende Verdünnung, bei der noch eine Reaktion nachweisbar ist, wird als Titer angegeben.

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Tinnitus

Beim Tinnitus handelt es sich um pathologische Ohrgeräusche. Es handelt sich hier meist um subjektive Ohrgeräusche, die nur vom Patienten wahrgenommen werden.

Ursachen können entweder im Ohr selber liegen, wie z.B. Otitis media, Otosklerose, Morbus Meniere oder es handelt sich um Störungen ausserhalb des Hörorgans wie Anämie(veränderte Strömungsgeräusche), Erkrankungen des Gehirns, Blutdruckveränderungen oder Erkrankungen der Halswirbelsäule.

Bei objektiven Ohrgeräuschen, die auch vom Untersucher gehört werden kann die Ursache in Gefässanomalien oder einer verstärkten Ohrdurchblutung liegen.

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Thrombozytose
Es kommt zu einer Vermehrung der Blutplättchen(Thrombozyten) über 400000/Kubikmilimeter. Ursachen können sein: Entfernung der Milz(alte Thrombozyten können jetzt nicht mehr abgebaut werden), reaktiv nach Blutverlusten oder Operationen, Infektionskrankheiten.

Im Gegensatz zur Thrombozythämie ist die Thrombozytose nur vorübergehend.
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Thrombozytopenie

Thrombozytopenie (kurz: Thrombopenie) bezeichnet einen Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Der Mensch verfügt normalerweise über ca. 150 000 - 380 000 Thrombozyten pro µl Blut, wird dieser Wert unterschritten, spricht man von einer Thrombozytopenie.

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Synonyme - Thrombozytopenie
Thrombozythämie
Es kommt zu einer dauerhaften(im Gegensatz zur Thrombozytose) Erhöhung der Thrombozyten über 1  Mio/Kubikmilimeter. Ursachen sind meist Leukämien sekundär als Begleitsymptom bei anderen Erkrankungen.
Die gebildeten Thrombozyten sind meist nicht funktionstüchtig, weshalb es trotz der hohen Werte zu einer verstärkten Blutungsneigung kommt. Die Patienten haben häufig einer Vergrösserung der Milz.
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Thrombopenie

Mit Thrombopenie bezeichnet man eine verminderte zahl der Thrombozytenzahl im Blut, d.h. unter 150000/Kubikmillimeter.

Ursachen können sein:

  • Bildungsstörung im Knochenmark z.B. bei Leukämien, Vitamin 12- Folsäuremangel
  • verkürzte Lebensdauer der Thrombozyten unter 8 Tagen z.B. bei Antikörpern gegen Thrombozyten, verstärkte Blutgerinnung
  • Verteilungsstörung. Bei einer Vergrösserung der Milz konzentrieren sich die Thrombozyten in der Milz.

Symptome sind erst ab sehr niedrigen Werten zu beobachten, d.h. erst bei Zahlen unter 30000/Kubikmillimeter kommt es zu Beschwerden, wie Haut-, Schleimhautblutungen oder lange Blutungszeit nach Verletzungen.

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Thiomersal

Thimerosal (engl. Thiomersal) ist ein organische Verbindung, die 50 Massenprozent Quecksilber enthält und in flüssigen medizinischen Präparaten (Impfstoffen) teilweise verwendet wird, um diese keimfrei zu halten.

Thiomersal ist stark neurotoxisch, d.h. es hat eine toxische Wirkung auf das Nervengewebe. 

Thiomersal wird in Verbindung mit Autismus und anderen neurologischen Erkrankungen gebracht.

siehe hierzu: Quecksilber Nebenwirkungen

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Tetanie
Mit Tetanie bezeichnet man eine Übereregbarkeit von Muskeln und Nerven, diezu Störungen in der Senibilität und Motorik führt. Tetanie kann eine Reihe von Ursachen haben. Grundsätzlich unterteilt man in Tetanien , der eine Hypokalzämie zu Grunde liegt und Tetanien, bei denen der Kalziumspiegel normal ist.

Hypokalzämische Form:

  • Unterfunktion der Nebenschilddrüse(Hypoparathyreoidismus)
  • Chronische Niereninsuffizienz
  • Malabsorption
  • Rachitis

Normokalzämische Form:

  • Hyperventilation
  • ideopathische T.
  • Magnesium Mangel
  • Verletzungen des Kopfes
  • Hirntumore

Symptome:

  • Ausprägungen reichen von latent schwach bis sehr schwere Formen der Tetanie
  • latente T.: meist uncharakteristisch; es kommt zu Antriebsstörungen, Sensibilitätsstörungen
  • manifesteT.: tonische Krämpfe der Muskulatur, sehr schmerzhaft, sichtbar  manchmal an Händen als "Pfötchenstellung", Im Gesicht als "Tetaniegesicht" mit gepitzen Lippen, Missempfindungen an Armen, Chvostek Zeichen: bei Beklopfen N. facialis vor der Ohrmuschel kommt es zu Zuckungen  auf dieser Seite. Trousseau Zeichen: bei Aufpumpen der Blutdruckmanschette am Oberarm, kommt es zum Krampf und "Pfötchenstellung" der Hand
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T-Lymphozyten

T-Lymphozyten sind sogenannte tymusabhängige Lymphozyten, die im Thymus während der Kindheit geprägt werden. Nach ihrer Prägung siedeln sich die T-Lymphos in sekundären lymphatischen Organen, wie der Milz und den Lymphknoten an. Dort sind sie Träger der zellvermittelten Immunität.

Man kennt mehrere Untergruppen:
- Zytotoxische T-Lymphozyten , auch Killerzellen
- T-Gedächtniszellen
- T-Suppressorzellen
- T-Helferzellen

Die Aktivierung der T-Lymphozyten erfolgt durch den Kontakt mit Antigenen oder Antigenpräsentierenden Zellen bzw. durch körpereigene Interleukine.

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Synkope

Eien Synkope (umgangssprachlich auch als Kreislaufkollaps bezeichnet) eine plötzlich einsetzende, kurz andauernde Bewusstlosigkeit, die mit einem Verlust der Haltungskontrolle einhergeht und ohne besondere Behandlung spontan wieder aufhört. Sie ist durch eine vorübergehende Minderdurchblutung des Gehirns charakterisiert und wird nach ihrer Ursache in neural vermittelte (vasovagal), kreislaufbedingte (orthostatische), vom Herzen ausgehende (kardiogene) oder durch Hirndurchblutungsstörungen bedingte (cerebro-vaskuläre) Synkopen eingeteilt.

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STIKO
STIKO ist die Abkürzung für die ständige Impfkommision in Deutschland.
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Splenektomie

Splenektomie bezeichnet die operative Entfernung der Milz, zum Beispiel wegen einer Milzruptur oder bei bestimmten Blut- und Stoffwechselkrankheiten.

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Sorbitol
Sorbitol oder Sorbit ist ein Zuckeralkohol, der als Zuckeraustauschstoff, Trägerstoff bzw. Süßungs- oder Feuchthaltemittel in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln verwendet wird. Bei einer Sorbitunverträglichkeit ist die Verwertung von Sorbit im Dünndarm ganz oder teilweise aufgehoben. Dann spricht man auch von einer Sorbitmalabsorption. Menschen mit Fruktoseintoleranz dürfen Sorbit nicht zu sich nehmen, da Sorbit im Körper wie Fruktose (Fruchtzucker) verstoffwechselt wird. Ist eine Sorbitunverträglichkeit, auch Sorbitintoleranz genannt, beziehungsweise eine Fruktoseintoleranz diagnostiziert, sollte man Produkte meiden, deren Hauptanteil aus dem Zuckeraustauschstoff Sorbit besteht, insbesondere Diabetikernahrungsmittel und Diät-/Lightprodukte. Besonders ist hier darauf zu achten, dass in fast allen herkömmlichen Zahnpflegemitteln, zahnpflegenden Kaugummis und Lutschpastillen Sorbit enthalten ist.
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Sinusitis

Bei der Sinusitis handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut der Nasennebenhöhlen. Häufig bildet sich eine Sinusitis nach einem Schnupfen aus. Durch die Anschwellung der Schleimhäute in der Nase , kommt es zu einer Verlegung  der Nasennebenhöhlengänge mit Entstehung eines Unterdruckes, der  Schmerzen verursacht. Die Schleimhaut in den Höhlen schwillt an, es kommt zu Absonderung von Sekreten und zur starken Vermehrung von Bakterien und jetzt zu einem Anstieg des Druckes in den Nasennebenhöhlen und starken Schmerzen.

Symptome: je nach Lokalisation der Entzündung  unterscheidet man verschiedene Schmerzlokalisationen

  • Kiefenhöhlenentzündung: Schmerzen in der Kiefernhöhle, oft auch nur einseitig. Beim Niesen, Husten oder Bücken verstärkt sich der Schmerz(durch Druckanstieg)
  • Stirnhöhlenentzündung: Schmerzen sind hier meist in der mItte der Stirn zu finden. Die Stirnhöhle ist druck und klopfempfindlich. Beim Niesen, Husten oder Bücken verstärkt sich auch hier der Schmerz(durch Druckanstieg)
  • Siebbeinzellentzündung: die bei Kindern häufig anzutreffende Sinusitisform verursacht Schmerzen hinter den Augen. Niesen , Husten, Bücken verschlechtern auch hier

Komplikationen: Die Sinusitis kann eine Meningitis, Osteomyelitis oder Sinusthrombose  als Komplikation nach sich ziehen.

Therapie: Hier hat sich die klassische Homöopathie  sehr bewährt. Wichtig ist auch eine Anregung der Schleimabsonderung mit Salzwasserinhalation. Ferner sollte man auf Milcheiweiss verzichten, da dieses bei vielen Personen zu einer verstärkten Schleimbildung führt.

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