2.000 Stimmen, die gehört werden wollen
Seit 2003 sammeln wir Berichte von Menschen, die nach einer Impfung krank wurden. Über 2.000 Meldungen aus mehreren Ländern sind es inzwischen. Hinter jeder steht ein Mensch, dem viel zu oft gesagt wurde: „Das hat damit nichts zu tun.”
Warum es diese Datenbank gibt
Viele Betroffene schildern dasselbe: Sie gehen zum Arzt, die Befunde sind unauffällig, die Beschwerden bleiben. Nach dem Zusammenhang mit der Impfung wird oft gar nicht gefragt. Wer meldet, fühlt sich häufig allein gelassen, und Meldungen bei den Behörden verschwinden in Verfahren, von denen man nie wieder hört.
Dabei ist bekannt, dass amtliche Meldesysteme nur einen Teil der Verdachtsfälle erfassen. Was nicht gemeldet wird, wird nicht gezählt. Und was nicht gezählt wird, kann nicht untersucht werden.
Was wir tun
Wir geben Betroffenen einen Ort, an dem ihr Bericht sichtbar wird: mit Impfstoff, Zeitpunkt, Beschwerden, Verlauf und Ausgang. Wer die Einträge durchsieht, erkennt Muster: wiederkehrende Beschwerden, auffällige zeitliche Abstände, Berichte zu bestimmten Impfstoffen. Wir sehen die Datenbank als Frühwarnsystem von unten. Eine Meldung ist ein Hinweis, kein Gutachten, und gerade deshalb braucht es viele, sauber dokumentierte Meldungen.
Melden Sie Ihren Fall
Haben Sie, Ihr Kind oder ein Angehöriger nach einer Impfung gesundheitliche Probleme erlebt? Dann melden Sie sich. Auch, wenn Sie unsicher sind, ob ein Zusammenhang besteht.
- Dokumentieren Sie. Notieren Sie Impfstoff, Datum, Beginn der Beschwerden und Befunde.
- Melden Sie auch offiziell bei Swissmedic (CH), dem Paul-Ehrlich-Institut (DE) oder dem BASG (AT). Nur so zählt Ihr Fall in der amtlichen Statistik.
- Tragen Sie Ihren Fall bei uns ein: [Link zum Formular]
- Für Kinder melden die Sorgeberechtigten. Für erwachsene Angehörige melden Sie bitte nur mit deren Einwilligung.


